Potsdamer Platz - Die Anfänge

VOM STADTTOR ZUM STADTZENTRUM

Der Potsdamer Platz im Wandel der Zeit

Ursprünglich war der Potsdamer Platz nichts weiter als eine Kreuzung vor einem der Stadttore Berlins. Doch als 1838 der Potsdamer Bahnhof eröffnet wurde, entwickelte sich der damals noch „Platz vor dem Potsdamer Thor" genannte Ort innerhalb weniger Jahrzehnte vom ruhigen und ländlich geprägten Vorstadtbereich zu einem der belebtesten Plätze Europas. Er wurde weitaus bekannter als der daneben liegende Leipziger Platz, der 1732 bis 1738 in Form eines Achtecks errichtet worden war. 

Nach der Reichsgründung 1871 erlebte der Potsdamer Platz einen wahren Bauboom: Berlin befand sich im wirtschaftlichen Aufschwung, seine wohlhabenden Bürger zogen vor die Tore der Stadt, die berühmten Tiergarten-Villen wurden gebaut.

Das „Grand-Hotel Bellevue" und das „Palast-Hotel" eröffneten noch vor der Jahrhundertwende. Der „Fürstenhof" folgte 1907, ein Jahr später das „Esplanade".