Architektur

EICHHORNSTRAßE 3

atrium-tower
Vincent Mosch

Das EICHHORNSTRAßE 3 des italienischen Star-Architekten Renzo Piano bildet den südlichen Abschluss des Potsdamer Platzes. Er ist gleichsam das Pendant zu den beiden Hochhäusern POTSDAMER PLATZ 11 und POTSDAMER PLATZ 1 an der nördlichen Spitze des Areals. Mit 106 Metern ist er das höchste Gebäude am Potsdamer Platz. Der Turm, auf dessen Spitze ein grüner Würfel sitzt, dient gleichzeitig als Entlüftungskamin des 2,4 Kilometer langen Tunnels Tiergarten Spreebogen.

Das imposante, lichtdurchflutete EICHHORNSTRAßE 3 hat die Ausmaße des Mittelschiffs von Notre-Dame.

Erhalten Sie mehr Informationen über den Architekten Renzo Piano.

Mehr Infos auf der Unterseite des EICHHORNSTRAßE 3.

POTSDAMER PLATZ 11

renzo-piano-11

Mit seinen 70 Metern und 18 Etagen gehört das POTSDAMER PLATZ 11 zu den drei größten Gebäuden am Potsdamer Platz. Der italienische Architekt Renzo Piano hat mit dem POTSDAMER PLATZ 11 ein prominentes Markenzeichen der Neuen Mitte geschaffen. Das Haus bildet im Dialog mit dem benachbarten Turm POTSDAMER PLATZ 1 den nördlichen Abschluss des Areals. Mit seinem dreieckigen Grundriss und die dadurch entstehende gläserne Spitze weist das Gebäude elegant und präzise wie eine Kompassnadel auf den Potsdamer Platz. Die Doppelfassade aus Glas sorgt dabei für eine natürliche und energieeffiziente Klimatisierung des Büroturms. Der hintere Gebäudeteil ist hingegen mit Terrakotta verkleidet und so gestaffelt, dass er an die benachbarten Gebäude auf selber Höhe anschließt. Südlich grenzt der POTSDAMER PLATZ 11 direkt an das historische Haus Huth.

Erhalten Sie mehr Informationen über den Architekten Renzo Piano.

Mehr Infos auf der Unterseite des POTSDAMER PLATZ 11.

BLUEMAX Theater

Vincent Mosch
Vincent Mosch

Das BLUEMAX Theater wurde vom Berliner Architekturbüro F101 eigens für die berühmte Blue Man Group entworfen. Seit 2007 können jeweils bis zu 600 Besucher die farbenfrohe Musikshow verfolgen. Etwas verborgen liegt der architektonisch auffällige Bau des BLUEMAX am Marlene-Dietrich-Platz direkt gegenüber des Stage-Musical-Theaters. Der Eingangsbereich besteht aus einem zylinderförmigen Bau, der an die benachbarten Rogers Twins erinnert. Diesem schließt sich ein Komplex mit einer großflächigen Glasfassade an, durch die eine an einen Globus erinnernde blaue Kugel im Inneren des Gebäudes sichtbar ist. Die Kugel ragt als Kuppel über das Dach hinaus und bestimmt somit das markante Profil des Gebäudes. Für die aus Spritzbeton gegossene Kugelhülle diente ein Ballon mit 35 Metern Durchmesser als Schalung. Die anschließende Bearbeitung der Wände erfolgte bei ständigem Überdruck in der Kuppel und zeugt von einer bautechnischen Meisterleistung.

Haus Huth

Haus-Huth
Vincent Mosch

Das Haus Huth ist ein ehemaliges Weinhaus des Weinhändlers Christian Huth, das 1912 von den Architekten Conrad Heidenreich und Paul Michel erbaut wurde. Es hat den Zweiten Weltkrieg und die deutsche Teilung nahezu unbeschadet überstanden und ist das einzige erhaltene historische Gebäude des gesamten Potsdamer Platzes. Dem Krieg hat das Haus Huth vermutlich dank einer soliden Stahlkonstruktion standgehalten, die aufgrund der Belastung durch das Flaschenlager der Weinhandlung errichtet worden war. Als „das letzte Haus am Potsdamer Platz“ wurde es so zum Symbol für die Zerstörung und Teilung Berlins.
1990 wurde das Gebäude in die Planung des Potsdamer Platzes einbezogen. Unter der Leitung von Renzo Piano und Christoph Kohlbecker wurde die Immobilie von 1994 bis 1999 komplett restauriert und erstrahlt seither samt Muschelkalkfassade in alter Eleganz. Ganz im Sinne seiner ursprünglichen Errichtung, beherbergt das Haus Huth heute unter anderem das Wein- und Feinkostlokal „Lutter & Wegner“, in dem sich wie damals die Weinflaschen stapeln. Im oberen Teil des historischen Baus präsentiert die Kunstsammlung „Daimler Contemporary“ seit 1999 wechselnde Ausstellungen moderner Kunst.

POTSDAMER PLATZ 1

Kollhoff-Tower
Vincent Mosch

In nur 20 Sekunden sind die Besucher mit Europas schnellstem Fahrstuhl im 25. Stock des Hochhauses POTSDAMER PLATZ 1 angekommen. Oben eröffnet sich ihnen dann ein traumhafter Blick über Berlin. Die Stockwerke 24 und 25 sind eine Kombination aus Aussichtsplattform, einem rundum verglasten Café mit Sonnenterrasse sowie einer Freiluft-Ausstellung. Ganz treffend heißt die Spitze des Turms deshalb Panoramapunkt.

Das 103 Meter hohe Gebäude wurde von Prof. Hans Kollhoff gebaut, der mit dem markanten Gebäude seine Vision eines transatlantischen Brückenschlags verwirklichte.
In seiner Formsprache orientiert sich das Gebäude an US-amerikanischen Hochhäusern des Art déco der 1920er Jahre und ist im Kontrast dazu mit einer traditionellen deutschen Torfbrandklinker-Fassade verkleidet. Die Gebäudeform mit ihrem dreieckigen Grundriss steigert sich terrassenförmig zu einem Turm, der die Mitte Berlins mit seiner charakteristischen Fassade prägt.

Erhalten Sie mehr Informationen über den Architekten Hans Kollhoff.

Mehr Infos auf der Unterseite des POTSDAMER PLATZ 1.

 

Linkstraße 2 / 4

Linkstrasse
Vincent Mosch

Der lichtdurchflutete Bürokomplex von Richard Rogers vereint Transparenz und High-Tec mit Rolltreppen und einem beeindruckenden EICHHORNSTRAßE 3, welches einzigartig am Potsdamer Platz ist. Das Gebäude befindet sich vor dem Tilla-Durieux-Park und dem Fontaneplatz, einer Grünfläche mit Wasserbassin.

Erhalten Sie mehr Informationen über den Architekten Richard Rogers.

Rogers Twins

Vincent Mosch
Vincent Mosch

Das architektonische Zwillingsensemble an der östlichen Seite des Potsdamer Platzes stammt vom englischen Architekten Richard Rogers, der mit dem futuristischen Gebäudekomplex ein visuell wie auch technisch herausforderndes Konzept realisierte. Die baugleichen Häuser sind gegeneinander gespiegelt und fallen in erster Linie durch ihre komplett verglaste Front und knallgelben Sonnenblenden auf. Dabei stehen stufenartig ansteigende Seitenflügel im Kontrast zu Zylinderbauten aus Glas, die durch großzügige Freitreppen miteinander verbunden wurden. Die Sonnenblenden sind an den beiden großen äußeren Glaszylindern angebracht und richten sich automatisch am Lichteinfall aus. Zudem sorgen hydraulisch gesteuerte Dachfenster sowie begrünte Atrien für eine nahezu vollständig natürliche Klimatisierung der beiden Bürogebäude.

Erhalten Sie mehr Informationen über den Architekten Richard Rogers.